Die Magnetsphere

Die Magnetsphere ist eine im Magnetfeld schwebende, sich drehende Kugel (mathematisch betrachtet sind sie Rhombenkuboktaeder).  Auf einer Seite hat die Magnetsphere – und das ist der einzige Unterschied zum Solar Impuls Motor – keine Begrenzung. Die präzisen Zuschnitte, die feine Geometrie und innovative Lösungen beeindrucken den technisch Interessierten. Durch die majestätische Ruhe der Bewegung lässt sie den Betrachter innehalten und in ihr verweilen. Hier finden Sie Technik, die begeistert gepaart mit wertigen Materialien. Zudem vereint die Magnetsphere die scheinbar schwebende Eigenschaft des Mendocino Motors mit der beruhigenden Bewegung des Solar Impuls Motors.

Das Funktionsprinzip

Als Funktionsprinzip verwendet die Magnetsphere  die Hall-Sensorik aus dem Anlagen- und Fahrzeugbau. Dort benutzt man Hallsensoren, um Positionen beweglicher Teile elektronisch zu erfassen. Hallsensoren sind elektronische Schalter. Dafür ist ein geringer Stromfluss die Voraussetzung für ihre Funktion. Gelangt dann ein passendes Magnetfeld in das Umfeld des Hallsensors, so schaltet er den Minuspol seines Steuerstromkreises in einen Arbeitsstromkreis. Durch  diesen Schaltvorgang lassen sich Anzeigen oder Steuerungsprozesse ableiten bzw. einleiten. Hallsensoren arbeiten völlig geräuschlos, sind verschleißfrei und haben theoretisch eine unbegrenzte Haltbarkeit.

Bei der Magnetsphere dreht sich eine im Magnetfeld scheinbar schwebende Kugel, ein Rhombenkuboktaeder. Darauf sind 8 Magneten in gleichem Abstand auf dem Äquator der Kugel befestigt. Bei einer Drehung laufen alle 8 Magneten nacheinander an einer bestimmten Position vorbei. An dieser Position ist ein Hallsensor installiert. Beim Annähern eines Magneten schaltet der Hallsensor einen Stromimpuls durch eine Spule. Die Spule befindet sich zum Steuerungszeitpunkt in optimaler Position, um dem vorauseilenden Magneten einen minimalen Bewegungsimpuls zu geben. Der Impuls ist sehr schwach, reicht aber  aus, um die Drehung zu erhalten. Der schaltende Magnet verlässt das Umfeld des Hallsensors. Der Hallsensor schaltet wieder auf den Steuerstrom bis der nächste Magnet in sein Umfeld eindringt und löst dann einen erneuten Stromimpuls aus. So entsteht ein gleich bleibender Ablauf von gesteuerten Kurzimpulsen.

Bausätze

Die Bausätze wurden so konstruiert, dass der halbwegs handwerklich geschickte Bastler die Magnetsphere in 2 – 3 Stunden bauen kann. Besondere Merkmale zeichnen den Bausatz aus.

 

  • präzise gelaserte Acrylebenen der Kugel mit klaren Kanten
  • alle Acrylteile haben bei Anlieferung noch die Schutzfolie
  • Die Säulen für die Edelstahl Motoren sind beidseitig (!) mit 240er Korn geschliffen, die Bodenplatten jeweils auf der sichtbaren Seite
  • Die Säulen für die vergoldeten Motoren werden beidseitig vor dem Vergolden hochglanzpoliert
  • speziell für diese Bausätze gefertigte, einzeln vergossene Solarzellen mit sehr dezenten Sammellinien
  • in diesem Bausatz befindet sich eine bestückte Platine mit Spule und Anschlüssen für die Solarzelle und einen Lithium Akku
  • Drehgeschwindigkeit einstellbar von ca. 30 U/min bis 100 U/min
  • eine ausführliche, mit vielen Bildern illustrierte Bauanleitung wird digital übermittelt
  • Maße der fertigen Magnetsphere: 210x110x150 mm (LxBxH)
  • Lieferung in einer dekorativen Holzbox

 

Die starken Neodym Magneten verlangen Sorgfalt und Vorsicht.

Kontakt

manfredklose@t-online.de / Franz-Rinscheid-Str. 50, 57439 Attendorn, Germany / Tel: +49 2722 730006